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DRA-30A

Modulares, universell einsetzbares Meßdatenerfassungssystem


In den letzten Jahren hat sich in der Versuchstechnik ein deutlicher Trend hin zu weniger Sensoren, aber höherer Messgeschwindigkeit abgezeichnet. Dabei gilt es, die Signale zeitgleich bzw. synchron zu erfassen.

Im AUTOLOG 3000 ist jeder Kanal mit einem universellen Messverstärker und einem 24 Bit A/DWandler ausgestattet. Für langsame Messaufgaben steht zusätzlich eine Multiplexerkarte zur Verfügung.



Datenblatt zum Autolog 3000 (1,2MB)



Zwei Kartentypen optimieren Leistung und Preis
Universelle Messeingänge pro Karte, wobei jeder Kanal individuell einstellbar ist (Abtastrate, Sensortyp, Speisespannung,...)
Hohe Reproduzierbarkeit durch 100%ige Rechnersteuerung
Synchrone Erfassung mit 1 kHz / Kanal
Für jeden Einsatz die richtige “Verpackung”: mobil oder 19”-Aufbau
ActiveX-Controls zur Einbindung in Standard-Messsoftware gehören zum Lieferumfang
Erfassungs- und Visualisierungssoftware Signasoft 6000 von Peekel


AUTOLOG 3000 basiert auf der 6-kanaligen Messkarte mit der Bezeichnung CA3460. Jeder einzelne Messkanal dieser Karte verfügt über einen Verstärker und einen 24 Bit Analog/Digital-Wandler. Dabei ist es gelungen, jeden Messeingang so universell zu gestalten, dass nahezu jeder Sensor gemessen werden kann. Ein leistungsstarker Mikroprozessor mit einem Datenpuffer von 50.000 Messwerten, ein CAN-Bus Interface und eine Versorgung mit 9 … 36 VDC machen aus jeder Messkarte eine eigenständige Einheit.

Ein weiteres Mitglied des AUTOLOG 3000 Systems ist eine 1-kanalige Messkarte mit zusätzlichem Multiplexer (Typ CM3410) für bis zu 36 Kanäle. Somit können auch größere Versuche, bei denen die Messgeschwindigkeit eine untergeordnete Rolle spielt, kosteneffizient realisiert werden.

Messkarte CA3460 Messkarte CM3410
6 separate Messverstärker
6 parallel arbeitende A/D Wandler (1 kHz, 24 Bit)
Auflösung bis 0,1 µV/V
Option 1 (Dehnungsmessstreifen):
Ergänzungswiderstände für Halbbrücken und Viertelbrücken (4-Leitertechnik, 120-350-1000 Ohm)
Speisespannung variabel zwischen 0,5 bis 5 V
Shunt-Messung zum Testen der Messstellen/-kabel
Auflösung bis 0,2 µm/m
Option 2 (TF für induktive Aufnehmer):
5 kHz Trägerfrequenz
Speisespannung 2 V
Bandbreite: 200 Hz (-3 dB)
1 universeller Messverstärker
1 Analog/Digital-Wandler (1 kHz, 24 Bit)
Multiplexer mit 72 Kontakten, unterteilt in
Messrate 200 Hz (Summenabtastrate)
Anschlussmöglichkeiten für:
9 x 8-Leiterkanäle (2 Leiter davon für TEDS)
12 x 6-Leiter (z. B. Kraftmessdosen)
18 x 4-Leiter (z. B. Pt100)
36 x 2-Leiter (z. B. Thermoelemente Typ: E, J, K, T, R, S)

Kleine, mobile Systeme oder 19”-Aufbau
Im kleinsten System AUTOLOG 3000/3 stehen drei Steckplätze für insgesamt 18 dynamische Kanäle zur Verfügung. Dabei erlaubt die Verwendung des CAN-Bus eine dezentrale Anordnung mehrerer Systeme (max. 5.000 m). Durch den Einsatz von 19”-Gehäusen vom Typ AUTOLOG 3000/8 und 3000/16 können bis zu 16 Steckplätze mit Erfassungskarten bestückt werden (16 x 6 = 96 dynamische Messeingänge).

Kommunikation und Systemgeschwindigkeit
Eine wichtige Eigenschaft von AUTOLOG 3000 ist die Messrate von 1.000 Hz/Kanal. Somit können auf einer Messkarte 6.000 Messwerte pro Sekunde anfallen, die von der CPU gepuffert und über den CAN-Bus oder über die USB-Schnittstelle an den Erfassungsrechner weitergegeben werden.

CAN-Bus
Die Messkarten kommunizieren untereinander und zum PC über das CAN-Bus Protokoll. Die Anbindung an den PC erfolgt z. B. über einen CAN/USB-Konverter. In Abhängigkeit von der Buslänge und Busgeschwindigkeit ist ein CAN-Bus in der Lage, 32 Messkarten mit 6 Kanälen = 192 Kanäle zu verarbeiten. Zur Realisierung sehr großer Kanalzahlen werden mehrere Busstränge parallel betrieben. Synchronisierleitungen zwischen den Messkarten sorgen in jedem Fall für eine synchrone Erfassung aller Sensoren.

Option USB-Schnittstelle
Wird der CAN-Bus mit seinen dezentralen Eigenschaften nicht benötigt, dafür aber ein höherer Datendurchsatz zum PC, so kann ein AUTOLOG 3000 Gehäuse mit einem zentralen USB-Interface ausgeführt werden. Dieses kommuniziert mittels Geschwindigkeit optimiertem Protokoll mit den Messkarten und gibt die Messdaten direkt über die USB-Schnittstelle an den PC weiter.

Ethernet-Schnittstelle
Wird ein noch höherer Datensatz benötigt als die USB-Schnittstelle bewerkstelligen kann, so kann ein AUTOLOG 3000 Gehäuse auch mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgeführt werden. Der Anschluss kann hier sowohl über ein normales Ethernet-Netzwerk sowie über ein WLAN-Netzwerk erfolgen


Datenreduktion und Pufferung
Jede Erfassungskarte besitzt aufgrund ihres Mikroprozessors ein hohes Maß an Eigenständigkeit. Die Messwerte werden nach der Digitalisierung in den Prozessor übernommen und dort bearbeitet (Skalierung, Nullabgleich ...). Danach stehen mehrere Ausgabemöglichkeiten zur Verfügung:

- Übergabe von Einzel-, Mittel-, Minimum- oder Maximumwerten an den Rechner
- Übergabe von Messdaten, wenn eine definierbare Triggerbedingung erfüllt ist
- Beschreiben des Ringpuffers mit 50.000 Messwerten
- Durch den Ringpuffer lassen sich z. B. Post-Trigger Aufgaben sehr effektiv abarbeiten.


Erfassungs- und Visualisierungssoftware
ActiveX-Controls
Diese zum Lieferumfang gehörenden Gerätetreiber ermöglichen die Einbindung von AUTOLOG 3000 in alle Programme, die diesen Windows Standard unterstützen. Dazu gehören Microsoft EXCEL, DIAdem, LabVIEW, DASYLab, Matlab, etc.

SignaSoft 6000

Diese Software ist eine komplette Messdatenerfassungs- und Visualisierungssoftware. In ihrer Windows-typischen Form – Hardware in Baumstruktur, tabellarische Ansicht aller Kanäle, usw. – ist SignaSoft 6000 für jeden Anwender schnell zu erlernen und dadurch sicher in der Handhabung. Triggerfunktionen unterstützen die Datenreduktion bei dynamischen Versuchen.

Beispiele für Anschlußkonzepte zum System Autolog 3000:
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