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In
den letzten Jahren hat sich in der Versuchstechnik ein deutlicher
Trend hin zu weniger Sensoren, aber höherer Messgeschwindigkeit
abgezeichnet. Dabei gilt es, die Signale zeitgleich bzw. synchron
zu erfassen.
Im AUTOLOG 3000 ist jeder
Kanal mit einem universellen Messverstärker
und einem 24 Bit A/DWandler ausgestattet. Für langsame Messaufgaben
steht zusätzlich eine Multiplexerkarte zur Verfügung.

Datenblatt
zum Autolog 3000 (1,2MB)
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Zwei
Kartentypen optimieren Leistung und Preis |
Universelle
Messeingänge pro Karte, wobei jeder Kanal individuell
einstellbar ist (Abtastrate, Sensortyp, Speisespannung,...) |
Hohe
Reproduzierbarkeit durch 100%ige Rechnersteuerung |
Synchrone
Erfassung mit 1 kHz / Kanal |
Für
jeden Einsatz die richtige “Verpackung”: mobil
oder 19”-Aufbau |
ActiveX-Controls
zur Einbindung in Standard-Messsoftware gehören zum
Lieferumfang |
Erfassungs-
und Visualisierungssoftware Signasoft 6000 von Peekel |
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AUTOLOG
3000 basiert auf der 6-kanaligen Messkarte mit der Bezeichnung CA3460.
Jeder einzelne
Messkanal dieser Karte verfügt über einen Verstärker
und einen 24 Bit Analog/Digital-Wandler. Dabei ist es gelungen, jeden
Messeingang so universell zu gestalten, dass nahezu jeder Sensor gemessen
werden kann. Ein leistungsstarker Mikroprozessor mit einem Datenpuffer
von 50.000 Messwerten, ein CAN-Bus Interface und eine Versorgung mit
9 … 36 VDC machen aus jeder Messkarte eine eigenständige
Einheit.
Ein weiteres Mitglied des AUTOLOG 3000 Systems ist
eine 1-kanalige Messkarte mit zusätzlichem Multiplexer (Typ CM3410) für bis
zu 36 Kanäle. Somit können auch größere Versuche,
bei denen die Messgeschwindigkeit eine untergeordnete Rolle spielt,
kosteneffizient realisiert werden.
| Messkarte CA3460 |
Messkarte
CM3410 |
6
separate Messverstärker
6 parallel arbeitende A/D Wandler (1 kHz, 24 Bit)
Auflösung bis 0,1 µV/V
Option 1 (Dehnungsmessstreifen):
Ergänzungswiderstände für Halbbrücken und Viertelbrücken
(4-Leitertechnik, 120-350-1000 Ohm)
Speisespannung variabel zwischen 0,5 bis 5 V
Shunt-Messung zum Testen der Messstellen/-kabel
Auflösung bis 0,2 µm/m
Option 2 (TF für induktive Aufnehmer):
5 kHz Trägerfrequenz
Speisespannung 2 V
Bandbreite: 200 Hz (-3 dB) |
1
universeller Messverstärker
1 Analog/Digital-Wandler (1 kHz, 24 Bit)
Multiplexer mit 72 Kontakten, unterteilt in
Messrate 200 Hz (Summenabtastrate)
Anschlussmöglichkeiten für:
9 x 8-Leiterkanäle (2 Leiter davon für
TEDS)
12 x 6-Leiter (z. B. Kraftmessdosen)
18 x 4-Leiter (z. B. Pt100)
36 x 2-Leiter (z. B. Thermoelemente Typ: E,
J, K, T, R, S) |
Kleine,
mobile Systeme oder 19”-Aufbau
Im kleinsten System AUTOLOG 3000/3 stehen drei Steckplätze für insgesamt
18 dynamische Kanäle zur Verfügung. Dabei erlaubt die Verwendung des
CAN-Bus eine dezentrale Anordnung mehrerer Systeme (max. 5.000 m). Durch den
Einsatz von 19”-Gehäusen vom Typ AUTOLOG 3000/8 und 3000/16 können
bis zu 16 Steckplätze mit Erfassungskarten bestückt werden (16 x 6
= 96 dynamische Messeingänge). Kommunikation und Systemgeschwindigkeit
Eine wichtige Eigenschaft von AUTOLOG 3000 ist die Messrate von 1.000
Hz/Kanal. Somit können auf einer Messkarte 6.000 Messwerte pro
Sekunde anfallen, die von der CPU gepuffert und über den CAN-Bus
oder über die USB-Schnittstelle an den Erfassungsrechner weitergegeben
werden.
CAN-Bus
Die Messkarten kommunizieren untereinander und zum PC über das
CAN-Bus Protokoll. Die Anbindung an den PC erfolgt z. B. über
einen CAN/USB-Konverter. In Abhängigkeit von der Buslänge
und Busgeschwindigkeit ist ein CAN-Bus in der Lage, 32 Messkarten mit
6 Kanälen = 192 Kanäle zu verarbeiten. Zur Realisierung sehr
großer Kanalzahlen werden mehrere Busstränge parallel betrieben.
Synchronisierleitungen zwischen den Messkarten sorgen in jedem Fall
für eine synchrone Erfassung aller Sensoren.
Option USB-Schnittstelle
Wird der CAN-Bus mit seinen dezentralen Eigenschaften nicht benötigt,
dafür aber ein höherer Datendurchsatz zum PC, so kann ein
AUTOLOG 3000 Gehäuse mit einem zentralen USB-Interface ausgeführt
werden. Dieses kommuniziert mittels Geschwindigkeit optimiertem Protokoll
mit den Messkarten und gibt die Messdaten direkt über die USB-Schnittstelle
an den PC weiter.
Ethernet-Schnittstelle
Wird
ein noch höherer Datensatz benötigt als die USB-Schnittstelle
bewerkstelligen kann, so kann ein AUTOLOG 3000 Gehäuse auch mit
einer Ethernet-Schnittstelle ausgeführt werden. Der Anschluss
kann hier sowohl über ein normales Ethernet-Netzwerk sowie über
ein WLAN-Netzwerk erfolgen
Datenreduktion und Pufferung
Jede Erfassungskarte besitzt aufgrund ihres Mikroprozessors ein hohes
Maß an Eigenständigkeit. Die Messwerte werden nach der Digitalisierung
in den Prozessor übernommen und dort bearbeitet (Skalierung, Nullabgleich
...). Danach stehen mehrere Ausgabemöglichkeiten zur Verfügung:
- Übergabe
von Einzel-, Mittel-, Minimum- oder Maximumwerten an den Rechner
- Übergabe von Messdaten, wenn eine definierbare Triggerbedingung erfüllt
ist
- Beschreiben des Ringpuffers mit 50.000 Messwerten
- Durch den Ringpuffer lassen sich z. B. Post-Trigger Aufgaben sehr
effektiv abarbeiten.
Erfassungs- und Visualisierungssoftware
ActiveX-Controls
Diese zum Lieferumfang gehörenden Gerätetreiber ermöglichen
die Einbindung von AUTOLOG 3000 in alle Programme, die diesen Windows
Standard unterstützen. Dazu gehören Microsoft EXCEL, DIAdem,
LabVIEW, DASYLab, Matlab, etc.
SignaSoft 6000
Diese Software ist eine komplette Messdatenerfassungs- und Visualisierungssoftware.
In ihrer Windows-typischen Form – Hardware in Baumstruktur,
tabellarische Ansicht aller Kanäle, usw. – ist SignaSoft
6000 für jeden Anwender schnell zu erlernen und dadurch sicher
in der Handhabung. Triggerfunktionen unterstützen die Datenreduktion
bei dynamischen Versuchen.
Beispiele für
Anschlußkonzepte zum System Autolog 3000:
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